Japanaustausch 2017

Japanaustausch 23.09. ~ 15.10.2017
Austauschprogramm mit Tamagawagakuen in Tokyo, Japan

Fünf Schülerinnen und sieben Schüler, die auf unser Gymnasium Japanisch lernen, hauptsächlich aus der Klasse E1, haben am diesjährigen dreiwöchigen Austauschprogramm mit Tamagawagakuen in Tokyo teilgenommen.
Hier sind Erfahrungsberichte von jedem Teilnehmer. Jeder hat einen Aufsatz über den Austausch geschrieben und hier werden Auszüge daraus vorgestellt.
Markus Schönberg, Kayo Funatsu-Böhler

Alles in Japan ist anders. Das habe ich jeden Tag hier in Tokio gemerkt. Meine Austauschfamilie war sehr freundlich und offen. Zusammen haben wir vieles unternommen. Trotz der Kommunikationsschwierigkeiten hat es sehr viel Spaß gemacht. Mit meiner Austauschpartnerin habe ich auf Englisch, Japanisch oder einer Mischung von beidem gesprochen. Die Schulzeiten waren mir etwas zu lang, aber in der letzten Woche wurde es schon besser. Ich habe viele neue japanische Wörter gelernt sowie mehr über die Kultur und das Essen. Vermissen werde ich auf jeden Fall die Höflichkeit und Freundlichkeit der Japaner.
Aida-Teka Wachemo

Da sich auf dem Schulgelände Kindergarten bis Universität befindet, ist die Schule ziemlich groß. Des Weiteren bietet die Schule auch ziemlich viele AGs an, die ihre eigenen Räumlichkeiten haben. Neben Sporthallen und Sportfeldern (teilweise eigens für eine spezielle AG - beispielsweise das Baseballfeld oder das Schwimmbad) gibt es auch ein Planetarium, ein Haus für Teezeremonien, einen kleinen Supermarkt und einen Schreibwarenladen.
Auch das Leben im Wohnheim hat mir Spaß gemacht, wir haben ein wenig zusammen gekocht, geredet, gelacht, Karten gespielt und vieles mehr. Wir sind durch den Austausch auch als Gruppe viel mehr zusammengewachsen.
In der Schule haben wir uns unter anderem den Kyūdō (Bogenschießen) und Kendō (japanischer Schwertkampf) Club angeschaut und durften auch selbst die Sportarten ausprobieren.
Michelle Schleimer

Ich bin fasziniert und überwältigt von der Kultur Japans und wie freundlich jede einzelne Person hier ist. ich fühle mich geehrt dass ich drei Wochen auf der Tamagawagakuen unterrichtet werden durfte und dass mir dieser Austausch eine Erfahrung fürs Leben gegeben hat. ich würde liebend gerne irgendwann mal wieder nach Japan fliegen und ich muss sagen dieses Land ist tatsächlich mein liebstes Reiseziel geworden. ich danke dem Goethe Gymnasium und der Tamagawagakuen für die Ermöglichung dieses Austauschprogrammes.
Noah-Gabriel Djuvic

Der erste Schultag war für mich sehr aufregend.
Die Schule war sehr schön und sauber, das Sportfeld war größer als ich dachte und das Schulgelände einfach riesig.
Jeder in der Schule war sehr freundlich zu uns und ich wurde auch mit ein paar von denen schnell Freunde. Ich habe mit ihnen Mittag gegessen, sehr oft geredet und viel gelacht.
Ich wurde leicht traurig als ich die Hostfamily verlassen musste, da wir ab Anfang der 3. Woche im Wohnheim wohnen werden.
Sie haben mir viele Geschenke gegeben, jedoch konnte ich mich dafür nicht revanchieren.
Ich wurde zu dem Zeitpunkt sehr glücklich und traurig zugleich.
Sung Ju Lee

Die erste Woche verbrachten wir in der Schule. Kaum Ausflüge, viele Freundschaften schließen, generelle Bekanntschaft mit der Schule und dem Schulsystem machen. Zwar unterschied sich die Schule in Japan stark von allem was wir bis dahin kannten, doch haben wir uns nichts desto trotz schnell an die fremde Kultur, sowie an die Lehrer und Austausch Familien gewöhnt.
In der zweiten Woche fingen die Ausflüge an- am Wochenende erklommen die meisten Austauschschüler den Skytree Tower und beschäftigten sich mit Shopping. Während der Woche konnten wir uns eine traditionelle Teezeremonie und Bogenschießen anschauen. Außerdem wanderten wir durch ein traditionales Dorf, färbten in diesem mit Hilfe traditioneller Methoden Stoff mit Indigo und aßen traditionelle japanische zu Mittag.
Maxim Smirnov

Die Japaner lassen es nicht anmerken wenn sie etwas nicht verstehen und lachen oder nicken aus Höflichkeit weil es ja unhöflich ist wenn man nichts versteht. Die japanische Gesellschaft basiert auch sehr viel auf vertrauen in der Schule zum Beispiel hat ungefähr jeder 20ste Spinnt ein Schloss und davon sind die Hälfte offen. Es stehen auch überall Regenschirme die man sich leihen soll, diese werden auch wirklich immer zurückgebracht und man kann an sich seine Sachen überall vergessen und es rennt direkt ein Kassierer oder Kellner hinterher um das Objekt zurückzubringen selbst wenn die Kunden schon lange weg sind.
Ilias Jaafari

Man konnte hier die Kultur von Japan in normalen Familien sehen. Die 2 Wochen mit der Gastfamilie haben mir sehr gut gefallen, da sie sehr nett waren und hier konnte ich sehr viel neue Erfahrung sammeln. Sie haben sich wie meine echte Familie angefühlt. Die Schule fand ich auch sehr schön, da alle Schüler, Lehrer nett. Der Unterricht hat mir dort gefallen und war sehr interessant. Bei der letzten Woche im Wohnheim war ich am Anfang sehr skeptisch, aber sie lief besser als erwartet. Man konnte zusammen mit Freunden spielen und ich hatte sehr viel Spaß. Am Ende fällt mir der Abschied mit allen sehr schwer, da ich mit allen sehr schöne 3 Wochen verbracht habe.
Emil Beisler

Die Zeit, die ich in Japan verbringen durfte, war auch dieses Jahr wieder sehr schön. Ich konnte viele neue Orte besuchen wie zum Beispiel Enoshima. Meine Gastfamilie war sehr freundlich zu mir und hat mit mir vieles unternommen. Die Schüler und Lehrer von Tamagawa sind ebenfalls sehr freundlich. Ich persönlich mochte den Englischunterricht sehr, da wir dort integriert wurden und es sehr spaßig war. Wir konnten viele interessante Sachen in der Schule besichtigen, wie zum Beispiel verschiedene Clubs, die Grundschule und das Planetarium. Insgesamt finde ich das Austauschprogramm sehr gut, da man so eine Chance nicht so einfach erhält und einen Einblick in das Leben in der Großstadt Tokio erhält.
Katerina Vavatsi


Ich habe sehr vieles vom japanischen Essen probiert, dies fand ich immer sehr lecker. Meine Austauschpartnerin und meine Gastfamilie waren sehr nett und ich hatte sehr viel Spaß mit ihnen. Die Schule fand ich interessant, da sie so groß ist und so viele Sachen hat, ob ein extra Gebäude für die Mensa oder einen eigenen Sportplatz. Kendō (japanischer Schwertkampf) duften wir ausprobieren, das hat mir sehr viel Spaß gemacht außerdem war es sehr lustig. Bei Kyūdō (japanisches Bogenschießen) konnten wir zuschauen, was ich sehr interessant fand. Die letzte Woche im Wohnheim der Schule mit den anderen war sehr lustig, da wir sehr einiges selbständig machen mussten wie zum Beispiel kochen.
An Tokio hat mir sehr gefallen, dass man dort sehr viele Möglichkeiten hat um etwas zu Unternehmen und dort sehr einfach und relativ schnell hinkommt zum Beispiel in die Stadt zu fahren, in einen Freizeitpark oder einfach mal ans Meer. Ich möchte auf jeden Fall irgendwann mal wieder nach Tokio wenn ich die Chance habe.
Larissa Kirbisch


Das Erste, was mir in Japan auffiel war, dass alles, z.B. öffentliche Gebäude oder Bahnstationen viel sauberer und heller wirkte und alle Menschen höflicher und freundlicher waren.
Meine Austauschpartnerin und ihre Familie waren von Anfang an freundlich und ich fühlte mich sofort willkommen und zu Hause. Die Kommunikation war manchmal etwas schwierig, da außer meiner Austauschpartnerin niemand in ihrer Familie gut Englisch sprach und ich mich nur begrenzt auf Japanisch verständigen konnte, aber die Gespräche waren trotzdem lebendig und ihre Mutter fing sogar an, für mich Englisch zu lernen.
Wir unternahmen viel, sofern möglich. An den Wochenenden fuhren wir zusammen nach Harajuku, Shinjuku und Asakusa und sahen uns die Orte an.
Elena Melis


Die zweite Woche konnte einen mit einem Ausflug nach Ikuta Ryokuchi erfreuen. Dort haben wir quadratische Stofftücher mit einer Indigo-Farbmixtur gefärbt. Spritzer auf die Klamotten gab es zum Glück keine. Darauf haben wir verschiedene, alte, japanische Häuser bestaunt. Dabei begegnete uns ein Mann, der uns Grashüpfer und Libellen, aus Grashalmen gefaltet, geschenkt hat.
In der 3. Woche am Samstag haben wir uns das Sportfest angeguckt und konnten sogar ein wenig mitmachen. Doch es hat dann geregnet und es wurde richtig ekelhaft. Darauf haben wir im Keyaki, eine Art Cafeteria, gesnackt, Koffer gepackt und das Haus gesäubert. Als wir fertig waren, sind wir nach Machida einkaufen, das letzte Geld verpulvern, gegangen. Am Sonntag konnten wir noch gemeinsam frühstücken, gegen 10 mussten wir dann schon zum Bus, der uns zum Flughafen fährt.
Man kann den Japanaustausch mit der Tamagawa Academy definitiv weiterempfehlen.
Alexander Vitantzakis

Das wichtigste war für mich, zu reden und Freunde zu machen. Jetzt am letzten Tag fühle ich mich als hätte ich zu viele Freunde gefunden und es fällt mir schwer Tschüss zu sagen. Aber ich werde auf jeden Fall zurückkommen um alle zu treffen. Insgesamt haben mir die drei Wochen sehr viel Spaß gemacht und ich werde diese Zeit nicht vergessen.
Maurice Peter