KI-Workshop mit Armand Zorn und Kolja Müller
Künstliche Intelligenz – ein Workshop-Vormittag mit Armand Zorn und Kolja Müller über Chancen und Risiken der digitalen Dampfmaschine
Ein Workshop zu künstlicher Intelligenz – was brennt in Schule aktuell mehr unter den Nägeln?
Umso erfreuter waren wir über die Gelegenheit, mit dem Digitalisierungsbeauftragten der Bundesregierung Armand Zorn und dem Frankfurter Stadtverordneten Kolja Müller über das Thema zu diskutieren. Eingeladen war der gesamte Jahrgang 8 – und die Schülerinnen und Schüler kamen sehr gerne und diskutierten offen und ehrlich über geplante Nutzungsbeschränkungen von Social Media. Moderiert wurde die Veranstaltung von Anna Ferdinandusse und Benjamin Schahram-Nia – die gleich zu Beginn fragten, ob die vorbereiteten Worte von Künstlicher Intelligenz vorgeschrieben worden seien. Beide verneinten dies, erkannten aber in der kleinen Pointe aber die Ernsthaftigkeit: Dass man sich natürlich von KI helfen lassen könne, dass man sich Arbeit erleichtern könne – aber dass man das Denken auf gar keinen Fall einer Maschine überlassen darf. In diesem Punkt waren sich beide einig und äußerten auch ihre Angst vor Deep-Fakes und der Verletzung des Rechtes am eigenen Bild. Man könne die Entwicklung schwerlich zurückdrehen. Aber man müsse diesen Segen, den KI bringe, zu nutzen wissen. Diesen Nutzungsethos zu etablieren, dies sei Aufgabe der Regierung und der Bildungspolitik. Ein weites Feld, dem sich beide Politiker mit Herzblut und sehr authentisch stellen. Es war eine spannende Veranstaltung, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregte. Zum Beispiel, als Kaiser Wilhelm II. zitiert wurde, der auf das Pferd und nicht auf das Automobil als Fortbewegungsmittel der Zukunft gesetzt hatte. Es gilt, sich der Moderne nicht zu verschließen, sie aber mit Augenmaß zu nutzen. Ein Balanceakt! Und ein weites Feld.




