Stolpersteine für ehemalige Schüler des Goethe-Gymnasiums
Am 26. Juni 2026 nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinde an der Verlegung von Gedenksteinen für ehemalige Schüler des Goethe-Gymnasiums teil.
Felix Oppenheim besuchte wie sein Bruder Stephan das Goethe-Gymnasium in den 1920er Jahren. Wie er in seinen Memoiren berichtet, war er an der Schule durch Lehrkräfte und Schüler antisemitischen Übergriffen ausgesetzt. Nach seinem Abschluss studierte er Rechtswissenschaft an den Universitäten in Frankfurt, Heidelberg, Berlin und Brüssel, wo er endlich die unbeschwerte Studierendenzeit genießen konnte, die ihm in Deutschland verwehrt wurde. 1938 trat er in die belgische Armee ein, geriet Ende 1940 in die Gefangenschaft der Deutschen, konnte jedoch über Spanien und Portugal in die USA fliehen, wo er eine Familie gründete und als Professor tätig war.
Wir danken den Nachfahren für Ihren Besuch in Frankfurt und der Initiative „Stolpersteine in Frankfurt“ für ihr Engagement.


